Wie schützen gegen sexuell übertragbare Krankheiten?
Wer sexuell aktiv ist, muss sich gegen ansteckende Krankheiten schützen. Grundsätzlich ist das Risiko für Frauen wie auch für Männer hoch, sich beim ungeschützten Geschlechtsverkehr mit einer Geschlechtskrankheit anzustecken. Sicherheit hätte man nur, wenn sich Mann und Frau vor dem Sex ärztlich untersuchen lassen. Weil das schwierig durchzuführen ist, sollte man – besonders bei neuen oder wechselnden Kontakten – unbedingt Kondome (auch Präservative genannt) benutzen.
Wenn Sie glauben, an einer sexuell übertragbaren Krankheit zu leiden, gehen Sie so schnell wie möglich zum Arzt. Wenn Sie schnell reagieren, ist die Chance zur Heilung grösser.
Beim ungeschützten Geschlechtsverkehr kann man sich auch mit Viren anstecken, die Gebärmutterhalskrebs auslösen. Bei 16- bis 25-jährigen Frauen ist dieses Risiko besonders gross. Es gibt aber eine Impfung gegen diese Viren. Junge Frauen sollten sich impfen lassen, bevor sie sexuell aktiv werden. Deshalb empfiehlt das Bundesamt für Gesundheit (BAG) eine Impfung für alle Mädchen bereits ab 11 bis 14 Jahren.
Einige sexuell übertragbare Krankheiten sind heilbar. Es gibt aber Ausnahmen: Aids und Hepatitis B sind zum Beispiel nicht heilbar. Die Immunschwäche Aids ist die Folge einer Infektion mit dem HI-Virus und kann zu verschiedenen schweren Erkrankungen und zum Tod führen.
Bei weiteren Fragen wenden Sie sich an Ihre Ärztin oder Ihren Arzt oder an eine Beratungsstelle.
