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Worum geht es?

Die Zukunft aktiv gestalten. Das will der Gemeinderat von Glarus Süd zusammen mit der Bevölkerung. Wie soll sich die Gemeinde räumlich entwickeln? Dabei sollen für die Wirtschaft, Gesellschaft und Landwirtschaft attraktive Perspektiven entstehen. Das Instrument dazu heisst Nutzungsplanung. 

Die räumliche Zukunft von Glarus Süd

Mit der Gesamtrevision der Nutzungsplanung legt die Gemeinde Glarus Süd die Grundlagen für ihre räumliche Entwicklung in den kommenden Jahren fest. Die Nutzungsplanung bestimmt, wo gebaut werden darf, welche Nutzung zulässig ist und welche Gebiete geschützt werden. Sie betrifft damit Wohnen, Arbeiten, Landwirtschaft, Natur, Verkehr und Tourismus gleichermassen.

Die derzeit gültigen Zonenpläne und 13 unterschiedlichen Bauordnungen stammen teilweise aus der Zeit vor der Gemeindefusion und sind über 25 Jahre alt. Sie entsprechen nicht mehr den aktuellen gesetzlichen Vorgaben von Bund und Kanton. Eine Überarbeitung ist deshalb zwingend notwendig und schafft eine einheitliche Regelung für alle Dörfer.

Warum ist die Revision notwendig?

Das revidierte eidgenössische Raumplanungsgesetz (RPG) verlangt, dass Bauzonen auf den Bedarf der nächsten 15 Jahre abgestimmt sind. Überdimensionierte Bauzonen müssen reduziert werden. Gleichzeitig soll vorhandenes Bauland besser genutzt werden.

Auch der kantonale Richtplan macht klare Vorgaben zur Bauzonengrösse, zur Auslastung und zum Umgang mit Natur- und Landschaftsräumen. Die Gemeinde ist verpflichtet, diese Vorgaben umzusetzen. Ohne Revision wäre die Nutzungsplanung nicht mehr genehmigungsfähig.

Die vier Schwerpunkte der räumlichen Entwicklung

  • Siedlungsentwicklung nach innen
    Bestehende Bauzonen sollen besser genutzt werden. Neue Bauzonen an den Ortsrändern sollen vermieden werden.
     
  • Schutz von Kultur- und Naturlandschaften
    Wichtige Freiräume und Landschaften werden langfristig gesichert.
     
  • Stärkung der wirtschaftlichen Struktur
    Arbeitsstandorte und touristische Räume werden gezielt unterstützt.
     
  • Sicherung der Erschliessung
    Ein funktionierendes Verkehrsnetz und eine gute Anbindung an die Arbeitsmärkte bleiben gewährleistet.

 

Download Factsheet worum geht es? [pdf, 866 KB]